Brotgetreide - Weizen: Großes Angebot an Lagerware

Februar 2018: Starker Euro hemmt europäischen Weizenexport.

Der im Vergleich zum US-Dollar starke Euro ist nach wie vor ein Grund, weshalb Europa im Export derzeit des öfteren das Nachsehen hat. Auch wenn Weizen aus Russland und der Ukraine momentan etwas fester notiert, wird das durch den Euro-/Dollar-Kurs relativiert. Diese Länder bleiben im Vergleich zur EU konkurrenzfähig. Sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zur Prognose des USDA wird aus der EU zu wenig exportiert. Zudem sind in Europa die Lagerbestände offenbar nach wie vor hoch. Das könnte sich mit Herannahen der neuen Ernte auf die Preise durchschlagen.

In Chicago haben die Weizennotierungen im Laufe der Vorwoche fester notiert: Das ist zum Teil auf die Trockenheit und die schlechtere Feldbestandseinschätzung zurückzuführen ist. Allerdings rechnet man in den Anbaugebieten der USA mit Schneefällen, was letzten Freitag (2. Februar 2018) die Notierungen nachgeben ließ.
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Autor:
Roman Schwarz, RWA